Kerolin Nicole no BarcelonaKerolin Nicole no Barcelona

Noch nie in der Geschichte des Frauenfußballs haben Vereine so viel ausgegeben. Im kürzlich zu Ende gegangenen Transferfenster beliefen sich die Investitionen weltweit auf rund 25 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2025, gab die FIFA an diesem Donnerstag bekannt (3).

„Insgesamt wurden im Frauen-Profifußball 1.406 internationale Transfers registriert, eine beispiellose Zahl, die einer Steigerung von 19,2 % gegenüber dem bisherigen Rekord entspricht.“, detaillierte FIFA, basierend auf Daten aus dem am Donnerstag veröffentlichten International Transfer Snapshot-Bericht.

Die Investitionen in Transfers betragen mehr als 25 Millionen Euro „Mehr als das Doppelte des im Jahr 2025 verzeichneten Wertes im gleichen Zeitraum“, fügte die Organisation hinzu.

Ein Wert, der jedoch weit von dem des Männerfußballs entfernt ist, der laut FIFA-Studie in diesem europäischen Sommer bei annähernd 10 Milliarden Euro lag. Allein die Premier League erwirtschaftete rund 4 Milliarden Euro.

Dieser enorme Unterschied erklärt sich vor allem dadurch, dass im Frauenfußball erst seit relativ kurzer Zeit ein echter Transfermarkt entstanden ist, dessen wirtschaftliche Dimension deutlich unter dem des Männerfußballs liegt.

Das letzte Fenster war auch von mehreren Neuverpflichtungen von Stars des Sports geprägt, wie beispielsweise Alexia Putellas, die Barcelona Anfang Juli verließ und zu den London City Lionesses wechselte.

Jetzt wurde Kerolin zur teuersten brasilianischen Fußballerin der Geschichte, als sie Manchester City für einen Transfer im Wert von 1,2 Millionen Euro nach Barcelona verließ.

Der Verein, der zu 100 % aus Frauen besteht und Michele Kang gehört, sicherte sich auch die Verpflichtung der französischen Nationalspielerin Kadidiatou Diani.